«Die schönste Zeit im Leben sind die Momente, in denen du spürst: Du bist zur richtigen Zeit am richtigen Ort.» (Antoine de Saint-Exupéry)
Hast du das auch schon erlebt? Man kommt aus den Ferien zurück, packt aus und plötzlich ist er wieder da: der Alltag. Am 10. August läutet die Schulglocke das neue Schuljahr ein, die Wecker klingeln früher und die Kalender füllen sich. Nach den Sommerwochen schalten wir alle unweigerlich einen Gang höher. Der Start zurück in den Berufsalltag fühlt sich manchmal an wie der Sprung ins kalte Wasser – aufregend, aber auch ein bisschen anstrengend.
Diese Energie des Neuanfangs spüren wir im August und September auch in unserer Kirchgemeinde. Es geht wieder los! Ob beim Feiern unter freiem Himmel, beim Start des neuen Unterrichtsjahres für unsere Kinder und Jugendlichen oder bei den gemütlichen Ausflügen im Spätsommer – unsere Agenda füllt sich spürbar mit Leben.
Es ist diese besondere Kunst, die mir gefällt: Wenn wir ein Stück vom Feriengefühl und den warmen Sommerabenden mit hinüberretten in den Herbst und in unsere Aufgaben. In den kommenden Wochen stehen viele schöne Begegnungen an. Oft ist die Arbeitswelt mit hohen Erwartungen verknüpft.
Doch vielleicht liegt das Geheimnis eines guten Starts gar nicht darin, sofort perfekt zu funktionieren, sondern im «Miteinander». Es geht darum, einander zuzuhören, die Geschichten des Sommers zu teilen und sich im Alltag Räume für das Menschliche und für die Musik zu bewahren.
Dabei können wir die Entdeckungen unserer Ferienzeit im Alltag weiterleben – wie die Dankbarkeit für einen schönen Tag, die Freude an der Gemeinschaft und das tiefe Wissen, dass wir getragen sind. Diese kleinen Momente im Alltag sind die echten Tankstellen für die Seele. Sie geben uns die Kraft, die kommenden Herausforderungen mit einem Lächeln anzupacken und zu spüren, dass wir hier in unserer Gemeinde ein starkes Ganzes bilden.
Ich wünsche allen einen gesegneten, schwungvollen Start in das neue Schul- und Arbeitsjahr. Mögt ihr behütet und mit einer Portion Sommerleichtigkeit im Herzen durch die nächsten Wochen gehen. Frohe Grüsse,
Albin Rutz


