Gerne zeigen wir Ihnen unsere Kirchgemeinde im Internet und laden Sie ein, sich bei uns umzusehen. Wir hoffen sehr, dass Sie alle wichtigen Informationen und Dienstleistungen, die Sie suchen auch finden können.
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Wir freuen uns, Sie bei einem Anlass, einem Gottesdienst oder einer Gruppe unserer Kirchgemeinde zu treffen.
«Nicht am Ziel, sondern auf dem Weg ist man Mensch.» (J. W. v. Goethe)
Hast du das auch schon erlebt? Man plant minutiös die Route, packt die Taschen oder das Velo und am Ende sind es gerade die ungeplanten Momente am Wegrand, die hängen bleiben. Wenn ich an das Fest unserer Konfirmanden denke, erinnert mich das genau daran. Für diese jungen Menschen hat eine neue Strecke auf ihrem Lebensweg begonnen – mit frischem Wind, vielen Fragen und der Gewissheit, dass sie diesen Weg nicht allein gehen müssen, sondern von Gott und unserer Gemeinschaft begleitet werden. Wer einen Blick auf die strahlenden Gesichter werfen möchte, findet die Bilder dazu bei uns in der Rubrik «Fotos».
Diese Energie des Aufbruchs prägt unsere ganze Sommerzeit. Als Gemeinde sind wir regelrecht «auf Trab»: Ob beim Knattern des Töff-Gottesdienstes, dem gemütlichen Rollen beim Velo-Ausflug oder den fröhlichen Ausflügen mit den Kindern auf die Insel Mainau und in den Walter Zoo. Es ist diese lebendige Form von Kirche, die so guttut: Wenn wir den vertrauten Raum verlassen und dort Gott begegnen, wo das Leben pulsiert – auf der Strasse, in der Natur oder beim gemeinsamen Picknick an der Feuerstelle.
In wenigen Wochen beginnen nun die Sommerferien. Oft ist diese Zeit mit hohen Erwartungen an die perfekte Erholung verknüpft. Doch vielleicht liegt das Geheimnis gar nicht in der grossen Reise, sondern – ganz nach Goethe – im «Schlendern». Es geht darum, den Druck rauszunehmen, das Ziel mal Ziel sein zu lassen und den Moment zu geniessen – sei es im eigenen Garten oder an einem kühlen Bach.
Dabei können wir wieder das Staunen lernen. Über die Weite des Sees, die Stille in einer kleinen Kirche oder einen freien Nachmittag, an dem man «einfach nichts muss». Diese Auszeiten sind wie Tankstellen für die Seele. Sie geben uns Kraft für andere und lassen uns dankbar auf das schauen, was uns täglich geschenkt wird.


